Jugend und Beruf
Die Thematik „Jugend und Beruf nimmt in der Landesarbeitspolitik einen besonderen Stellenwert ein, der sich darin widerspiegelt, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildungssysteme, des Zugangs zur Ausbildung sowie der Ausbildungsreife junger Menschen besonders gefördert werden.
Für diese Maßnahmen hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales 49% des Gesamtvolumens der zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Europäischen Sozialfond in der Förderphase 2007 bis 2013 bereitgestellt.
Diesem Förderschwerpunkt liegt die Erkenntnis zur Grunde, dass es immer noch keine ausreichende Berufsvorbereitung gibt, die einen flächendeckenden Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf garantiert. Es sollen neue Wege zu Berufsabschlüssen erprobt und die Weiterentwicklung des dualen Ausbildungssystems unterstützt werden.
Bei der Weiterentwicklung der Ausbildungssysteme und Verbesserung der Ausbildungsqualität ist die "Regionale Konsensrunde Jugend und Beruf" ein unverzichtbares Gremium. In diesem werden die strategischen Weichen für den Personenkreis der Schulabgänger gestellt.
Das freiwillige Werkstattjahr ist eine Maßnahme zur Verbesserung der Berufsvorbereitung, die Jugendlichen ohne Ausbildung die Möglichkeit bietet, ihre praktischen Erfahrungen zu erweitern und in einem Betriebspraktikum zu erproben.
Darüber hinaus gibt es die Landesinitiative "Jugend in Arbeit Plus", bei der junge Menschen über einen Eingliederungszuschuss in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden können. Das besondere an diesem Programm ist, dass die Teilnehmer während Ihrer Tätigkeit im Unternehmen über Berater professionell begleitet und unterstützt werden.
Ziel von "Betrieb und Schule - BUS" ist es, drohende Arbeitslosigkeit für benachteiligte Jugendliche möglichst schon im Vorfeld des Übergangs von der Schule ins Berufsleben zu vermeiden und gleichzeitig deren Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu erleichtern.
Eine Übersicht über alle gängigen Programme im Themenfeld Jugend und Beruf finden Sie hier.

