Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg

Der Landesarbeitsminister zu Besuch in der Region

Der Minister für Arbeit, Integration und Soziales NRW, Herr Guntram Schneider hat am 06.10.2010, im Rahmen der diesjährigen Ausbildungstour, das Bonner Unternehmen SGL Carbon besucht.

Der Besuch fand statt im Rahmen der Ausbildungstour des Ministers unter dem Motto:

„Fachkräfte der Zukunft - alle Talente werden gebraucht!“.

Das traditionsreiche Unternehmen blickt in diesem Jahr auf 100 Jahre Ausbildungsgeschichte zurück und gewährte uns somit Einblick in seinen umfangreichen Erfahrungsschatz im Thema Ausbildung. Nach dem gemeinsam Besuch der Lehrwerkstatt des Unternehmens, fand im Anschluss ein Fachgespräch der regionalen Ausbildungsmarktakteure mit Herrn Minister Schneider und dem Ausbildungsleiter der SGL Carbon Herrn Mohr statt.

Hierbei wurde von allen Beteiligten noch einmal erörtert, wie wichtig es für Unternehmen, gerade in Hinblick auf den wachsenden Fachkräftebedarf ist, an dem Thema Ausbildung festzuhalten, bzw. vorhandene Aktivitäten sogar noch auszubauen.

Sehr zufrieden zeigte sich Minister Schneider hinsichtlich der Ausbildungssituation in der Region Bonn/Rhein-Sieg.

Hier ist es in den vergangenen Jahren immer gelungen allen Jugendlichen im Ausbildungskonsens eine Stelle zu vermitteln.

Das Lernfest 2010 auf dem Münsterplatz

Markt der Möglichkeiten!

Unter diesem Motto stand das diesjährige Lernfest auf dem Bonner Münsterplatz.

Bei bestem Wetter nutzen viele Besucher die Möglichkeit, sich bei den zahlreichen Ausstellern rund um das Gebiet der Bildung- und Weiterbildung zu informieren.

 

Besuch des Staatssekretärs, Dr. Walter Döllinger bei der Firma Hennecke

"Jugendliche brauchen eine fundierte Ausbildung –gerade in der Krise"

Das 1945 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiter, die hochwertige Maschinen- und Anlagentechnik zur Verarbeitung in der Kunststoffindustrie entwickeln und konstruieren. Hennecke gilt weltweit als Polyurethan-(Kunststoff) Maschinenhersteller mit dem breitesten Angebot.

Unter den Beschäftigten des Betriebes sind aktuell 35 junge Erwachsene, die in vielen verschiedenen Bereichen, beispielsweise als Elektroniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriemechaniker oder auch Industriekaufmann ausgebildet werden.

Sieben der Auszubildenden absolvieren neben dem Studium als so genannte kooperative Studenten eine Ausbildung in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik. „Die Ausbildung bei Hennecke ist nicht nur innovativ – das Thema wird auch von allen Beteiligten sehr engagiert behandelt. Ausbilder und Mitarbeiter haben in der Vergangenheit auch bereits einmal einen Teil ihres Arbeitszeitguthabens gespendet, damit zusätzliche Ausbildungsplätze entstehen konnten“, sagte Staatssekretär Döllinger.

Neben der Vielzahl möglicher Ausbildungsgänge spielen bei Hennecke noch eine Reihe weiterer Aktivitäten in diesem Bereich eine große Rolle. So gibt es beispielsweise eine Kooperation mit dem Gymnasium am Oelberg in Königswinter. Darüber hinaus werden insgesamt jährlich bis zu 45 Haupt- und Realschülern für ein Praktikum angenommen. Überhaupt haben Praktika einen großen Stellenwert – vor und während des Studiums, als Praxissemester und auch in Form der Betreuung von Diplomarbeiten. Daneben bietet das Unternehmen Auslandseinsätze für die eigenen Auszubildenden, beispielsweise in den Vereinigten Staaten, und bietet auch Praktika für Jugendliche aus dem benachbarten Ausland an. „In diesem Betrieb ist herausragendes Engagement zu beobachten bei allem, was mit dem Thema Ausbildung zusammenhängt. Jugendlichen und jungen Erwachsenen bietet sich hier eine Chance für eine hervorragende Vorbereitung auf das Berufsleben“, sagte Walter Döllinger. „Insbesondere die Bereitschaft, auch schulisch Schwächeren eine gute Berufsvorbereitung zu geben, ist vorbildlich“.

Hennecke beteiligt sich zudem am Projekt PfAu (Paten für Ausbildung) der Stadt Sankt Augustin. Dadurch werden Hauptschüler mit schlechten Berufsaussichten unterstützt, indem sie sich das gesamte Schuljahr über im Unternehmen einbringen und viele Erfahrungen in allen Abteilungen sammeln können. Gemeinsame Projektarbeiten mit Hochschulen, Angebote zur Verbundausbildung und auch jährliche Ausbildungsfahrten runden das Angebot ab.

zurück  |  weiterempfehlen  |  drucken  |  nach oben  |  PDF
Europäische Union Europäischer Sozialfonds Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen