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Der Bildungsscheck in NRW

Mit dem Bildungsscheck NRW, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung.

Bislang standen vor allem Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte im Fokus. Ab 30. April 2018 gibt es eine neue Schwerpunktsetzung. Das Förderangebot wird ausgebaut und der Zugang zum Förderangebot flexibler. Mit Blick auf den zunehmenden Digitalisierungsdruck in den Unternehmen stehen künftig bis zu 30 Mio. Euro aus Mitteln des  ESF bereit. Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.

Wer wird gefördert?

Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte, Berufsrückkehrende, Selbstständige und Betriebe:

  • Im individuellen Zugang können Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 40.000 Euro (max. 80.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung) jährlich einen Bildungsscheck erhalten.
    Bisher durften € 30.000,-- bzw. € 60.000,-- nicht überschritten werden und es galt ein Zeitraum von zwei Jahren.
  • Auch Berufsrückkehrende und Selbstständige haben die Möglichkeit, von einem Bildungsscheck zu profitieren (bisher waren Selbständige ausgeschlossen).
  • Im betrieblichen Zugang können kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten jährlich bis zu zehn Bildungsschecks in Anspruch nehmen (bisher alle zwei Jahre).
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z. B. Webinare) und E-Learning in beiden Zugängen gefördert. Bisher wurden nur zertifizierte Fernlerngänge zugelassen. Außerdem werden innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert. Diese wurden bisher ausgeschlossen. Weiter ausgeschlossen bleiben arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen.  

Wie wird gefördert?

Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst.

Unsere Beratungsstellen sind

Lernet Bonn/Rhein-Sieg e. V.

Rathausstraße 3

53225 Bonn

0228 / 96968760

beratungaMPhoiNvpS7xY2zShBuwnlernetde

 

Handwerkskammer zu Köln

Geschäftsstelle Bonn

Godesberger Allee 105-107

53175 Bonn

0228 / 60479-62

stefan.schmitzaMPhoiNvpS7xY2zShBuwnhwk-koelnde

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds